Karl Johannes Rechsteiner verwöhnt uns mit einem kakao-inspirierten 3-Gang-Menü und erzählt bei Tisch die faszinierende Geschichte der Schokolade.
Dieser Anlass beinhaltet neben den Geschichten ein Abendessen. Der Kostenbeitrag beträgt deshalb Fr. 50.00 pro Person (ohne Getränke). Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die Anmeldung ist verbindlich. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.
Die Schweiz gilt als Schoggiland. Doch die Geschichte des Kakaos beginnt lange vor den ersten Schweizer Chocolatiers. Bereits vor rund 6’000 Jahren genossen Indigene in Mittelamerika Xocolatl. Von ihnen stammen auch viele Lebensmittel, die heute zu unseren Grundnahrungsmitteln gehören, etwa Mais, Kartoffeln, Chili, Tomaten oder Zucchini.
Der globale Siegeszug des Kakaos begann mit Eroberungen und Missionaren. Später verfeinerten Milch und neue Techniken die Schweizer Schokolade, während geschicktes Marketing ihren weltweiten Erfolg begründete. Auf dem Weg vom Luxusgut zum Massenprodukt vermischten sich Alpenmythos und koloniale Vorstellungen auf überraschende Weise.
Der Erzähler und Schoggimacher Karl Johannes Rechsteiner berichtet in seinem ebenso amüsanten wie nachdenklichen Vortrag von zartschmelzenden Erfindungen, Zucker aus Sklavenarbeit, italienischen Cioccolatieri, der Mystik der Schweizer Milchkühe, dem afrikanischen Kakao-Business, rassistischen Stereotypen, der Schweizer «Gaggo-Armee» und den hiesigen Choco-Baronen.
Freuen Sie sich auf einen genussvollen Abend mit spannenden Bildern, überraschenden Geschichten und manchem «Fingerschlecken» rund um die Schweizer Schokolade.
Die Anmeldung mittels “Buchung” ist zwingend nötig bis spätestens 5. Februar 2027.
Bezahlung vor Ort beim Einlass ins Chilehuus.
Türöffnung ist um 18.30 Uhr.
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